Puffer


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Puffer


Inhalte des Kapitels

1. Kurzbeschreibung

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

3. Parametrierung

 

 

1. Kurzbeschreibung

Das Objekt Puffer wird verwendet, eine große Anzahl von Teilen temporär aufzunehmen und diese dann weiterzugeben.

 

2. Ablauf und Steuerungsbeschreibung

Setzen Sie einen Puffer zwischen zwei Komponenten Ihrer Anlage ein:

Um Teile zeitweise aufzunehmen, wenn eine der in der Abfolge der Stationen nachfolgenden Komponenten oder Maschinen gestört sind, um und so zu verhindern, dass die vorhergehenden Maschinen aufhören Teile zu produzieren.

Um Teile weiter zu befördern, wenn die vorgeschalteten Komponenten stillstehen, um zu verhindern, dass die Produktion zum Stillstand kommen.

Wenn Sie einen Puffer mit ausreichender Kapazität dimensionieren, der alle Störungen abdecken kann, führt dies zu einer vollständigen Entkopplung der entsprechenden Anlagenteile.

Puffer können sowohl Störungszeiten überbrücken als auch als Ausgleichselemente dienen, wenn die Transport- und Bedienzeiten schwanken und sich deshalb vor Maschinen Warteschlangen bilden.

Sie können aber nicht in jedem Fall eine Unterbrechung oder den Stillstand des Materialflusses verhindern.

Da der Puffer keine einzelnen Bearbeitungsplätze hat, muss er auch die Bearbeitungszeit, d.h., die Zeit, während der das Teil sich darin befindet, nicht in kleine Einzelschritte unterteilen.

Stattdessen können die Reihenfolge auswählen, in der die Teile den Puffer verlassen.

 

3. Parametrierung

20260724_objekt_puffer_parameter

Abbildung 1 - Puffer

Parameter

Erforderlich

Beschreibung

Name

nein

Name des Objektes

Kapazität

ja

Legt die Kapazität fest, d. h. die maximale Anzahl der BEs , die sich im Puffer befinden können.

Tippen Sie -1 für eine unbegrenzte Kapazität ein.

Verweilzeit

nein

Die Zeit, die BEs im Puffer verweilen.

Akkumulation

nein

Ja: Hier können die BEs Vorderteil an Hinterteil zueinander aufrücken, wenn der Ausgang des Platzpuffers blockiert ist.

Nein: BEs behalten ihren Abstand zueinander bei, um also alle nachfolgenden BEs anzuhalten, wenn das vorausgehende BE den Platzpuffer nicht verlassen kann. Wenn das vorderste Teil den Platzpuffer nicht verlassen kann und staufähig deaktiviert ist, kann kein weiteres BE in den Platzpuffer eintreten.

Strategie Ausgangsteuerung

ja

Zyklisch: BEs werden zyklisch gemäß der Abfolge auf die Nachfolger umgelagert,

Bei Nachfolger 1 beginnen: BEs werden immer an den Nachfolger des Objekts mit der Kante mit der Nummer 1 umgelagert

Kommentar

nein

Freitextfeld für Kommentare zum Objekt

 

 


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